Als der frischgebackene König Friedrich Wilhelm I. am 13. 7. 1713 mit seinen „Roten Grenadiers“ in Potsdam einzog, schlug die Geburtsstunde der Potsdamer Garnison.
Weil er Unterkunft für seine „Langen Kerls“ und die vielen anderen Soldaten benötigte, sorgte der König für eine rasche Entwicklung der Stadt: Wohnungen, Handwerksbetriebe, Uniformschneider, eine Gewehrfabrik, eine Garnisonkirche,
ein Militärwaisenhaus. Während der Regentschaft des „Soldatenkönigs" versiebenfachte sich die Einwohnerzahl.
Unter den nachfolgenden Königen wurde Potsdam immer mehr zur „Pflanzschule der Preußischen Armee“. Es waren vor allem Garde-Regimenter, die hier angesielt wurden: unter anderem Garde-Husaren, Garde-Ulanen, und die Elite der Kavallerie, das Garde du Corps.