Zum Potsdamer Stadtschloss gehörte einst ein Lustgarten, der sich großflächig bis zur Havel erstreckte. Die speziellen Lustbarkeiten des Soldatenkönigs führten dazu, dass große Teile des Gartens in einen Exerzierplatz verwandelt wurden. Die Folge: Eine große, öde Fläche mitten in der Stadt. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges entstanden hier ein Hotelhochhaus, Polizeistadion und ein Parkplatz. Zur BUGA 2001 in Potsdam wurde der Lustgarten so gut es noch ging in seinen alten Dimensionen wiederhergestellt, er erhielt seinen Teich zurück, wenn auch die früheren Brunnenfiguren nur noch als Fragmente zu erkennen sind. Ein Teil der Konbelsdorffschen Ringerkollonaden sind ein authentisches Teil der früheren Schlossanlage. Der Neue Lustgarten ist heute Erholungs- und Veranstaltungsort.