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Stadterweiterungen

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Im 18. Jahrhundert – zur Zeit des „Soldatenkönigs“ und seines Sohnes, Friedrich des Großen – entwickelte sich Potsdam geradezu sprunghaft. Es entstanden nach einheitlichem Plan und auf Kosten der Krone ganze Stadtviertel.

Eine erste Stadterweiterung 1720 - 1722 erschloss das Gebiet bis zum Platz der Einheit, zur Charlottenstraße, Schopenhauerstraße. Von den Bauten der damaligen Zeit ist nur noch wenig vorhanden. Viele von ihnen wurden bereits nach wenigen Jahren wieder abgerissen und durch prachtvollere Bürgerhäuser ersetzt.
Die Wilhelm-Staab-Straße ist dafür ein Beispiel.

Zwischen 1733 und 1742 entstanden die heute noch bewohnten Giebelhäuser der zweiten Stadterweiterung zwischen Platz der Einheit und Nauener Tor und Brandenburger Tor. Zu dieser Bauphase gehört auch das Holländische Viertel. Mit den Stadterweiterungen rückte auch die Stadtmauer immer weiter.

Als Potsdam über die Befestigung hinaus wuchs, entstanden „Vorstädte“, deren Namen noch heute in den Stadtplänen zu finden sind: Nauener Vorstadt. Berliner Vorstadt usw. In den vergangenen Jahrzehnten wuchs Potsdam in südöstlicher Richtung. Riesige Trabantenstädte entstanden hier.


Foto: Stadtkarte Potsdams aus dem 18. Jahrhundert

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