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Zeppelin

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In den Kindertagen der Luftfahrt spielte Potsdam eine wichtige Rolle. Luftschiff-Erfinder Graf Zeppelin erhielt 1910 von der Stadt Potsdam ein 25 Hektar großes Gelände am Templiner See, um dort einen Luftschiffhafen zu errichten.

Am 9. September 1911 landete dort die "Schwaben" als erstes Luftschiff vom Bodensee kommend. 1912 stand dort Deutschlands größte Luftschiffhalle.

Ab 1914 wurden dort Kriegsluftschiffe gebaut und 1917 die Produktion dieser Riesen der Lüfte ganz eingestellt und 1920 die Halle abgerissen. Eine Straßenbahnhaltestelle an diesem Gelände heißt immer noch "Luftschiffhafen" und die Straße, die dort vorbeiführt "Zeppelinstraße".

Das Gelände des früheren Luftschiffhafens ist heute ein Zentrum des Leistungssports, dem über Jahre hinweg zahlreiche Olympiasieger hervorgegangen sind. Die hohe Kompetenz der Mitarbeiter des im Luftschiffhafen ansässigen Olympiastützpunktes von Potsdam und der Landesstützpunkte/ Landesleistungszentren sowie der OSC-Vereinstrainer und etwa 100 Übungsleiter, garantieren neben den Sportstätten, qualifizierte Trainings- und Wettkampfbedingungen für die Mitglieder.

An die Zeit der Luftschiffe erinnern auch die Gebäude der Ostdeutschen Sparkassenakademie mit ihrer markanten Architektur

Foto: Zeppelin "Hansa" vor der Halle des Luftschiffhafens in der Pirschheide im Jahr 1913

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Das Potsdamer Stadtschloss
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